Behandlungsablauf

Nach einer klassischen Anamnese überprüft der Osteopath die zusätzlichen Unterlagen (Röntgenaufnahmen, Kernspintomographie, Laboranalysen, etc.) und erkundigt sich, ob der Patient bereits andere Behandlungen erhalten hat oder sich in Behandlung befindet. Auf diese Weise entscheidet der Osteopath, ob er den Patienten an einen Arzt verweisen muss.

Für die Behandlung bringen Sie lockere Kleidung wie T-Shirt, Trainer mit. Bei Ihrem ersten Besuch sollten Sie ca. 10 Minuten früher kommen, um einen Gesundheitsfragebogen auszufüllen. Die erste Behandlung dauert in der Regel 1 ½ Stunden (1 Stunde für weitere Besuche).

Tarif: 120.- CHF pro Stunde.

Techniken in der Osteopathie

Osteoarktikuläre Adjustierung

Der Osteopath bringt die Gelenkflächen sanft und präzise in ihre physiologische Stellung zurück. Ziel ist es, den Anteilen der Gelenkeinheiten wieder eine einwandfreie Beweglichkeit zurückzugeben.

Eine osteoartikuläre Adjustierung wird abhängig vom Resultat der Tests, des Terrains (lokale Umgebung) des Patienten und den therapeutischen Zielen durchgeführt.

Die Gewebefunktion wird verbessert, indem die physiologischen Funktionen des Gefäss- und Nervensystems wieder hergestellt werden.

Normalisierung myofaszialer Verspannungen

Der Therapeut palpiert (ertastet) die Verspannungen in den Muskeln und ihren Hüllen, den Faszien. Diese Verspannungen schränken die Bewegungsfreiheit der Strukturen ein und stören ihre Synergien. Die 5 myofaszialen Ketten bilden eine Funktionseinheit und sind für das Gleichgewicht der Strukturen verantwortlich. Ziel ist es, das Gleichgewicht in diesen myofaszialen Ketten manuell wieder herzustellen.

Viszerale Arbeit

Wird auf viszeralem Niveau interveniert, bekommen wir einen tieferen Einblick in die engen physiologischen Zusammenhänge zwischen Muskelskelett-System und den organischen Funktionsstörungen: die somato-viszeralen und viszero-somatischen Wechselbeziehungen.

Behandlung des Schädels und der kranio-sakralen Funktionseinheit

Die verschiedenen Anteile der Schädelsphäre und der kranio-sakralen Funktionseinheit sowie alle Gewebe des Organismus besitzen eine angeborene Mikrobewegung, welcher Ausdruck des eigentlichen Lebensprozesses ist. Diese Bewegung manifestiert sich in einem Rhythmus von ca. 12 Zyklen/Minute und ist vom Herz- und Atemrhythmus unabhängig. Die propriorezeptiven Eigenschaften der Hände des Therapeuten ermöglichen ihm, diesen Rhythmus zu ertasten und in bei Bedarf wieder anzukurbeln.